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... aus dem Leben der Französischen Bulldogge Blondel du Pré de Mardal, genannt Maurice, der Bully dokumentiert und aufgeschrieben von seinem Mäzen Horst Kraus
Sommer ist's und grad halb zehn, man sieht mich in den Garten gehn. Das Frühstück will ich zubereiten, mein kleiner Hund wird mich begleiten.
Die Sonne lacht und auch das Herz, Gedanken ziehen himmelwärts, für Blütenpracht und grüne Ranken dem Schöpfer der Natur zu danken.
Bei mir sitzt nun der kleine Mann, schaut mich mit runden Augen an: Der Blick läßt seinen Wunsch erahnen - ich hör der Hundeschule Mahnen!
Und trink den Tee, genieß' das Leben, dem Bettler werd' ich doch nichts geben. Mein Blick trifft nicht mal seinen Schwanz: Hoch Hierarchie und Ignoranz!
Nun legt er mir das Kinn auf's Bein "Hör zu, du bist hier nicht allein, ich möcht', das solltest du doch wissen, zu gern ein Stück von deinem Bissen."
Mein Blick geht zum Orangensaft, das Kinn am Bein drückt nun mit Kraft, hart ist die Mettwurst auf dem Brot hart bleib auch ich, denn das tut not.
Da kommt von hinten ganz gerissen, leis' aber stetig das Gewissen und sagt - wie immer weise -: “Dein Bully hier ist doch ganz leise.
Kein jammern und knurren, kein bellen und murren, ein lieber Blick nur für den Herrn, der sagt: ich hab' dich doch so gern.”
Das muss man belohnen geschwind! weiß ja in aller Welt jedes Kind. Es kullern die Augen, es drücket das Kinn, die Hundeschule entflieht meinem Sinn.
Der Leberwurst lieblicher Duft erfüllt nun kräftig die Gartenluft und Herr und Bully gemeinsam schmatzen, "Das Leben ist schön" pfeifen die Spatzen.
Und die Moral von der Geschicht: vergiss die Hundeschule nicht, doch manchmal, ich sag's euch vertraulich, ist eine Sünde wirklich erbaulich.
Es freut sich der Mensch, es freut sich der Hund, Hauptsache ist doch, wir sind alle gesund. Dies ist aufgeschrieben und erlebt ganz gewiss von Horst und seinem Bully Maurice
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